Fastfood

Fastfood bezeichnet Fertiggerichte, die sehr rasch angeboten werden können. Oftmals geht auch die Zubereitung sehr schnell vonstatten, wichtigstes Kriterium ist aber, dass der Kunde nur sehr geringe Wartezeiten aufbringen muss, um in den Erhalt seiner bestellten Mahlzeit zu gelangen. Regelmäßig aber sind diese schnellen Mahlzeiten dann auch zum schnellen Verzehr gedacht.

Diese hohe Serviergeschwindigkeit unterscheidet Fast-Food-Resturants/Buden auch von der traditionellen Gastronomie, wo der Kunde normalerweise immer ein wenig Wartezeit mitbringen muss, da die Gerichte oft umfangreich sind und individuell zubereitet werden.

Historisch betrachtet ist das Fastfood-Gewerbe schon sehr alt. Bereits in der Antike gab es Marktbuden, die ihre Kunden schnell mit Essen versorgt haben. Die ersten Schnellrestaurants, die sich auch so nannten, waren die im 19. Jahrhundert in Frankreich aufkommenden Bistros. Diese Geschäfte wurden ursprünglich von aus Russland heimkehrenden Soldaten eröffnet, die die Bezeichnung „Bistro“ vom russischen bystro (= schnell) ableiteten.

Es gibt eine große Vielfalt unter den Anbietern von Fastfood. So gibt es neben den großen Ketten auch massenhaft kleine und Kleinstbetriebe. Manche sind stationär, andere wieder bedienen sich mobiler Verkaufsstände. Im Gegensatz zu den Anbietern mit geringer Betriebsgröße, unterhalten viele der großen Ketten auch sogenannte Drive-Ins, die man bequem mit dem Auto durchfahren kann. Auf diese Art und Weise ist es möglich, sich mit Nahrung zu versorgen, ohne das Auto verlassen zu müssen.

Da der häufige Verzehr von Fastfood-Produkten zu Mangelerscheinungen führen kann, ist derartige Nahrung regelmäßig Gegenstand der Kritik. Diese Kritik scheint auch berechtigt, denn übermäßigem Konsum von Fastfood wird die massive Zunahme von übergewichtigen Personen innerhalb der Gesellschaft von Industrieländern zugeschrieben.

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