Babymassage
Massagen haben eine uralte Tradition. Denn verschiedenste Massagetechniken bieten dem Körper wohltuende Entspannung und dienen der Stärkung des Immunsystems. Aber nicht nur Erwachsene schätzen diese wunderbare Wahrnehmung des eigenen Körpers, wenn sanft Verspannungen oder Verkrampfungen gelöst werden. Besonders der kleine Organismus von Babys hat es am Anfang schwer, sich den Gegebenheiten der neuen Umwelt anzupassen und reagiert darauf meist mit Blähungen und Schmerzempfinden. Aber frei nach dem Motto “Babymassage – Wohlbefinden für das Baby” kann hier durch spezielle Massagetechniken Abhilfe geschaffen werden.
Ein Stück Geborgenheit und Sicherheit
Mit der Massage bei Babys kann bereits im Alter von 3 Wochen begonnen werden, der Nabel sollte aber bereits abgeheilt sein. Forschungen haben ergeben, dass bei Massagen das Eiweiß Myelin, welches die Nervenfasern umhüllt, vermehrt gebildet wird. Das führt dazu, dass Reize besser übertragen werden und diese somit die motorische Entwicklung des Babys stark positiv beeinflussen. Außerdem wird Haltungsschäden vorgebeugt und die Wahrnehmung geschult. Aber nicht nur der Körper, sondern auch die Seele des Babys wird nachhaltig durch Massagen geprägt. Liebevolle, sanfte Streicheleinheiten vermitteln ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit und garantieren einen besseren Schlaf fürs Baby. Die emotionale Bindung von Eltern und Kind wird dadurch gefördert und vertieft. Durch eine gezielte Babymassage werden zudem bestimmte Hormone ausgeschüttet, die eine Stärkung des Immunsystems bewirken und somit das Risiko für Allergien erheblich senken.
Die richtige Massagetechnik ist wesentliche Voraussetzung
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich die richtigen Massagetechniken anzueignen. Spezielle Kurse unter Aufsicht von erfahrenen Hebammen, geben auch den Eltern ein Gefühl von Sicherheit. Des Weiteren bietet der Handel ein riesiges Sortiment an Literatur oder Filmen zum Thema an.
Um optimale Massageergebnisse zu erzielen, sollte das Baby nicht müde oder hungrig sein. Wichtig ist vor allem, dass das Urvertrauen geweckt und dem Baby Halt vermittelt wird. Mit etwas warmen Babyöl oder -lotion wird sanft von den Schultern über die Brust gestrichen und der Bauch im Uhrzeigersinn massiert. Ebenso sollte leicht von Schultern über den Rücken zum Po massiert werden. Die kleinen Hände und Füße werden behutsam umfasst und leicht darüber gestrichen. Wichtig ist immer der direkte Hautkontakt, so kann das Baby Wärme und Zärtlichkeit spüren und ist sich der liebevollen Zuwendung seiner Eltern stets bewusst. Ein anschließendes warmes Bad rundet die Massage ab und gibt dem Baby ein Gefühl von Entspannung und Zufriedenheit. Wissenswertes zu Babys Wohlbefinden und Entwicklung, gibt es auf mamiweb.de